Magen-Darm

Magen-Darm

26. August 2018 Selbstmedikation 0

Was hilft bei Magen-Darm-Beschwer­den?

Magen-Darm-Beschwerden
Magen-Darm-Beschwer­den tre­ten bei Erwach­se­nen und bei Kin­dern sehr häu­fig auf. Bei leich­ter Aus­prä­gung von kur­zer Dau­er kann zumeist auf eine aus­führ­li­che Dia­gnos­tik ver­zich­tet wer­den. (Foto: Pixabay; CC0)

Unspe­zi­fi­sche Magen-Darm-Beschwer­den wie Reiz­ma­gen, funk­tio­nel­le dys­pe­pti­sche Beschwer­den oder Reiz­darm sind eine Fol­ge sehr unter­schied­li­cher Ursa­chen. Im Rah­men der Selbst­me­di­ka­ti­on exis­tie­ren nur weni­ge erfolg­ver­spre­chen­de Mög­lich­kei­ten. Pflan­zen­ex­trak­te oder Öle aus Pfef­fer­min­ze, Ibe­ris ama­ra und Küm­mel sowie Pro­bio­ti­ka oder Enzy­me kön­nen Lin­de­rung ver­schaf­fen.

Schnell­über­sicht

Was bei Magen-Darm-Beschwer­den hilft

Pfef­fer­minz­öl

Pan­krea­s­en­zy­me

Ibe­ris ama­ra

Butyl­sco­pol­amin

Pro­bio­ti­ka

Sym­pto­me

Magen-Darm-Beschwer­den haben viel­fäl­ti­ge Sym­pto­me. U. a. kön­nen Magen­schmer­zen, Säu­re­be­schwer­den, Krämp­fe, Stuhl­un­re­gel­mä­ßig­kei­ten,
Schmer­zen, Moti­li­täts­stö­run­gen und Fla­tu­lenz (Blä­hun­gen) auf­tre­ten.

Häu­fi­ge Aus­lö­ser von Magen-Darm-Beschwer­den sind Ernäh­rungs­feh­ler, Stress, psy­chi­sche Stö­run­gen oder die Ein­nah­me von Medi­ka­men­ten wie Schmerz­mit­tel.

Behand­lung

Inso­fern orga­ni­sche Ursa­chen aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen, wer­den bei unspe­zi­fi­schen Magen-Darm-Beschwer­den ledig­lich die Sym­pto­me mit Arz­nei­mit­teln behan­delt. Nach­hal­ti­ge Bes­se­rung ver­spre­chen oft Lebens­stil­an­pas­sun­gen (vgl. Tipps zur Vor­beu­gung).

Für die Behand­lung von spe­zi­fi­schen Ein­zel­sym­pto­men wie Übel­keit, Erbre­chen, Durch­fall, Ver­stop­fung und Sod­bren­nen exis­tie­ren gut unter­such­te The­ra­pie­mög­lich­kei­ten.

Bei unspe­zi­fi­schen Beschwer­den wie Reiz­darm und Reiz­ma­gen pflanz­li­che Wirk­stof­fe wie Men­thol oder Pro­bio­ti­ka der­zeit die bes­te Wirk­sam­keit. Ins­be­son­de­re bei Krämp­fen kann Butyl­sco­pol­amin Lin­de­rung ver­schaf­fen. Pan­krea­s­en­zy­me sind das Mit­tel der Wahl bei Pan­kre­as­insuf­fi­zi­enz.

Pfef­fer­minz­öl

Pfef­fer­minz­öl kann zur Behand­lung von säu­re­be­ding­ten Beschwer­den und Reiz­darm emp­foh­len wer­den. Aus­rei­chen­de Bele­ge für die Wirk­sam­keit bei
bei­den Beschwer­de­bil­dern lie­gen vor und das Öl ist gut ver­träg­lich.
Die Kom­bi­na­tio­nen mit Küm­mel­öl oder Ibe­ris-ama­ra-Extrak­ten könn­te die Wir­kung ver­stär­ken.

Pan­krea­s­en­zy­me

Die Ein­nah­me von Pan­krea­s­en­zy­men ist emp­feh­lens­wert, wenn die Beschwer­den durch eine Pan­kre­as­insuf­fi­zi­enz ver­ur­sacht wer­den. Bei ande­ren Krank­heits­bil­dern besteht kein Nut­zen.

Vor­beu­gung

Unse­re prak­ti­schen Tipps:

  • Aus­rei­chend Bewe­gung
  • Ver­mei­dung von zu reich­li­cher oder fett­hal­ti­ger Nah­rung
  • Redu­zie­ren von Kaf­fee, Alko­hol oder Nico­tin
  • Ver­mei­dung von unver­träg­li­chen Nah­rungs­mit­teln

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