Husten

Hus­ten

9. August 2018 Selbstmedikation 0

Was hilft bei Hus­ten?

Husten
Hus­ten tritt oft als Begleit­erschei­nung zu einer Erkäl­tung auf. Medi­ka­men­te kön­nen allen­falls die Sym­pto­me lin­dern. (Foto: Pixabay; CC0)

Wie eine Erkäl­tung ist auch der Hus­ten in der Regel harm­los und ver­schwin­det von ganz allei­ne wie­der. Die aku­te Bron­chi­tis ver­ur­sacht ihn durch eine Ent­zün­dung der unte­ren Atem­we­ge. Eine Behand­lung mit Medi­ka­men­ten ist zumeist nicht erfor­der­lich. Die Evi­denz­la­ge zu Hus­ten­mit­teln ist zudem dünn.

Schnell­über­sicht

Was bei aku­tem Hus­ten hilft

  • Hus­ten­lö­ser

ACC

Myr­tol, Cineol

Thy­mi­an und Efeu Extrak­te

Ambro­xol

Brom­he­xin

Pelar­go­ni­um sidoi­des

  • Hus­ten­stil­ler

Dex­tro­me­thor­phan

Pen­t­oxy­verin

Sym­pto­me

Hus­ten ist ein typi­sches Begleit­sym­ptom einer Erkäl­tung und Fol­ge einer Ent­zün­dung der unte­ren Atem­we­ge. Eine sol­che aku­te Bron­chi­tis kann zu einem erkäl­tungs­ty­pi­schen Schwä­che­ge­fühl füh­ren.

Zu Beginn steht zumeist ein tro­cke­ner Reiz­hus­ten. Im spä­te­ren Ver­lauf löst sich der Schleim. Die­ser kann dann “abge­hus­tet” wer­den und die Lun­ge befreit sich somit.

Behand­lung

Erkäl­tungs­be­ding­ter Hus­ten ist in der Regel hart­nä­ckig. Es kann meh­re­re Wochen dau­ern, bis er kom­plett abge­klun­gen ist. Den­noch bedarf er zumeist kei­ne Behand­lung. Arz­nei­mit­tel soll­ten bei Hus­ten nur zurück­hal­tend ein­ge­setzt wer­den. 

Die Wir­kung sowohl von Hus­ten­stil­lern als auch von Hus­ten­lö­sern ist bis­her nicht gut genug unter­sucht (vgl. Schnell­über­sicht). Auch dient der Reiz­hus­ten der Lun­ge den Schleim abzu­hus­ten. Hus­ten­stil­ler soll­ten somit allen­falls bei star­ken Reiz­hus­ten ein­ge­setzt wer­den, wenn er den nächt­li­chen Schlaf beein­flusst.

Oft bewor­be­ne pflanz­li­che Arz­nei­mit­tel, Vit­amin C, gro­ße Trink­men­gen und Was­ser­damp­fin­ha­la­ti­on konn­ten ihre Wirk­sam­keit bei aku­ten Erkäl­tun­gen bis­her nicht aus­rei­chend nach­wei­sen. Allen­falls lie­gen Hin­wei­se für die Wirk­sam­keit vor.

Anders ver­hält es sich bei vor­han­de­nen Grund­er­kran­kun­gen. Hier ist Vor­sicht gebo­ten. Ein Arzt soll­te drin­gend hin­zu­ge­zo­gen wer­den.

Wei­te­re Warn­si­gna­le sind:

  • Sym­pto­me län­ger als acht Wochen
  • hohes Fie­ber
  • star­kes Krank­heits­ge­fühl, Schüt­tel­frost und nächt­li­ches Schwit­zen 
  • Blut im abge­hus­te­ten Schleim 
  • Atem­not und auf­fäl­li­ges, pfei­fen­des Geräu­schen beim Atmen

Vor­beu­gung

Die vor­beu­gen­den Maß­nah­men sind im Wesent­li­chen die­sel­ben, wel­che für Erkäl­tungs­krank­hei­ten gel­ten. 

Unse­re prak­ti­schen Tipps:

  • in die Arm­beu­ge hus­ten oder nie­ßen
  • ent­sorgt benutz­te Taschen­tü­cher direkt
  • Erkran­kung mög­lichst zu Hau­se aus­ku­rie­ren.

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