Gesund­heits­sport

Gesund­heits­sport

26. August 2018 Patienteninformation Sport als Medikament 0

Aktiv im Gesund­heits­sport

Gesundheitssport
 (Foto: Pixabay; CC0)

Grund­sätz­lich ist jeder Kör­per in jedem Zustand und Alter in gewis­sen Gren­zen trai­nier­bar. Die meis­ten Erkran­kun­gen sind dem­nach kein Hin­de­rungs­grund für den gesund­heits­ori­en­tier­ten Sport (sog. Gesund­heits­sport). Im Gegen­teil — das rich­ti­ge Trai­ning kann zu Ver­bes­se­run­gen vie­ler Krank­heits­bil­der füh­ren.

Aus­dau­er­sport zum Bei­spiel ist bei nied­ri­gen Inten­si­tä­ten in der Regel auch bei Men­schen mit chro­ni­schen Erkran­kun­gen unein­ge­schränkt emp­feh­lens­wert. Hier­bei wirkt Bewe­gung auf­grund der Ver­bin­dun­gen vie­le Erkran­kun­gen immer zeit­gleich gegen eine gan­ze Rei­he von vor­han­de­nen oder dro­hen­den Krank­heits­bil­dern.

Aber auch bei schwe­ren Erkran­kun­gen wie Krebs kann Bewe­gung hel­fen. Dabei senkt akti­ver Gesund­heits­sport nicht nur das Risi­ko an bestimm­ten Krebs­for­men zu erkran­ken, son­dern wird auch erfolg­reich in der The­ra­pie und Nach­sor­ge von Krebs­pa­ti­en­ten ein­ge­setzt. Die rich­ti­gen Trai­nings­pro­gram­me kön­nen hier­bei die medi­zi­ni­sche The­ra­pie wir­kungs­vol­ler und ver­träg­li­cher sowie die Reha­bi­li­ta­ti­on kür­zer machen.

Bevor es los geht

Höhe­re Inten­si­tä­ten und Kraft­trai­ning kön­nen je nach Erkran­kung und Ziel­set­zung noch wir­kungs­vol­ler sein als der “nor­ma­le” Gesund­heits­sport. Das Trai­ning soll­te dann aller­dings auf die indi­vi­du­el­len Vor­aus­set­zun­gen ange­passt sein. Ins­be­son­de­re eine sport­ärzt­li­che Unter­su­chung ist in die­sen Fäl­len rat­sam. Der ers­te Ansprech­part­ner kann Dein Haus­arzt sein, aller­dings för­dern inzwi­schen auch vie­le Kran­ken­kas­sen direkt die sport­ärzt­li­che Unter­su­chung. Teil­neh­men­de Kran­ken­kas­sen fin­dest Du hier.

Gera­de Ein- und Wie­der­ein­stei­ger im Gesund­heits­sport soll­ten zu Beginn Wert auf eine fach­män­ni­sche Anlei­tung legen. Gute Trai­ner ach­ten nicht nur auf den Trai­nings­er­folg, son­dern auch die Sicher­heit beim Trai­ning.

Jeder Schritt ist ein Fort­schritt

Dies ist die wich­tigs­te Erkennt­nis. Egal wel­che Bewe­gungs­form und Inten­si­tät Du wählst: Jede Bewe­gung ist bes­ser als kei­ne Bewe­gung. Dies gilt auch für neu­ar­ti­ge Ange­bo­te wie das EMS-Trai­ning.

Wich­tig ist vor allen Din­gen die Regel­mä­ßig­keit! Ide­al geeig­net sind somit abwechs­lungs­rei­che Bewe­gungs­an­ge­bo­te, die Spaß machen. So bleibt die Moti­va­ti­on lang­fris­tig erhal­ten.

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